Space and time for contemporary productions
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Frankfurt LAB Residenzprogramm

Seit 2014 schreibt das Frankfurt LAB ein Residenzprogramm aus. Das Programm wendet sich an national sowie international arbeitende Künstler:innen aus allen Sparten, die nicht mehr an einer Hochschule eingeschrieben sind. Bewerbungen, die eine Kooperation mit lokal arbeitenden Künstler:innen anstreben, sind ausdrücklich willkommen. Das Programm bietet bis zu einen Monat Zeit für die Vorrecherche, Vorbereitung oder Weiterentwicklung von künstlerischen Arbeiten.

Im Rahmen der Residenz wird die große Spielstätte des Frankfurt LAB in zwei gleich große Studios aufgeteilt. Jedes Studio hat eine Größe von 300qm. Das technisches Equipment kann nach Verfügbarkeit genutzt werden und eine grundständige technische Betreuung ist gegeben. Darüber hinaus beinhaltet jede Residenz die Finanzierung von zwei Tagessätzen für eine:n Veranstaltungstechniker:in, die:der beim Setup der technischen Bedürfnisse behilflich ist.

Das Honorar liegt bei je 1400 Euro pro Person für maximal zwei Personen pro Residenz. Es können sich ebenso Gruppen mit höherer Personenzahl bewerben, das Honorar wird in diesem Fall zwischen den Teilnehmenden aufgeteilt. Weiterhin wird eine kleine Materialkostenunterstützung nach Absprache und die anteilige Übernahme der Reise- und Unterbringungskosten geboten. (Das Frankfurt LAB verfügt selbst nicht über Künstler*innenwohnungen – die Unterbringung muss selbstständig organsiert werden, das Frankfurt LAB unterstützt bei der Suche).

Das Frankfurt LAB bietet am Ende der Residenz die Möglichkeit, Arbeitsergebnisse öffentlich zu präsentieren. Die Präsentation soll Raum für Reflektion und Austausch ermöglichen und muss keine fertige Produktion sein.

Julian Weber, constructing ruins © Jörg Baumann

Resident:innen 2020:
Artemis Chrysostomidou
Mayah Kadish
Romulad Krężel und
René Alejandro Huari Mateus
Joseph Wegmann

Nächste Ausschreibung:
voraussichtlich ab November 2021