Space and time for contemporary productions
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08.11.19
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09.11.19
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10.11.19
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Lisbeth Gruwez/Voetvolk/Dirk Braeckman: Penelope

Inspiriert von den weiblichen Figuren in Homers Epos Odyssee, die im Schatten des Trojanischen Krieges leben, entwickelte Lisbeth Gruwez 2017 das Solo Penelope. Vollkommen konzentriert auf ihren Körper und auf einfache zirkuläre Bewegungen entwirft Gruwez ein eindringliches Bild für den ambivalenten Zustand, in dem sich Odysseus’ Frau Penelope beim Warten auf seine Heimkehr befindet. Alles scheint stillzustehen, auch wenn die Zeit voranschreitet. In einer gleichnamigen Videoinstallation findet diese hypnotische Arbeit von Lisbeth Gruwez eine neue Form.

Dauer: 11 Min.

Voetvolk („Fußvolk“) ist eine zeitgenössische Tanz- und Performancegruppe. Sie wurde 2007 in Belgien von der Tänzerin und Choreografin Lisbeth Gruwez und dem Musiker und Komponisten Maarten Van Cauwenberghe gegründet, die sich in Jan Fabres künstlerischem Labor kennenlernten. Ihre Arbeit ist ein fortwährendes Gespräch zwischen körperlicher und auditiver Bewegung: Sie leiten einander an, um eine Symbiose zwischen dem Akustischen und dem Sichtbaren, Physischen zu erreichen. Bislang entstanden zehn künstlerische Arbeiten, die u.a. beim Festival d’Avignon, im Guggenheim Museum in Bilbao und bei der Biennale in Venedig gezeigt wurden.

Konzept: Lisbeth Gruwez & Maarten Van Cauwenberghe
Choreografie & Performance: Lisbeth Gruwez
Musik: Maarten Van Cauwenberghe
Regie: Dirk Braeckman
Kamera: Jo Vermaercke
Schnitt: Griet Teck

Produktion: Voetvolk vzw. Koproduktion: Dirk Braeckman. Gefördert durch: Die Flämische Gemeinschaft. „Penelope“ ist eine Veranstaltung im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main. Die Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt von Künstlerhaus Mousonturm und Hessischem Staatsballett, wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz [Aventis Foundation, BHF BANK Stiftung, Crespo Foundation, Dr. Marschner-Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main].

(c) Danny Willems

Eintritt frei,
Einlass durchgehend